Rapid surf league rule book

Ruling, Format, Judging & Scoring

PURE SURFCAMPS RAPID SURF LEAGUE 2019

1. RSL Standard Rules: Pool Rules

Ein paar einfache Regeln, nach denen jeder Heat sich richtet und die das Zusammenspiel zwischen Headjudge, Pool Marshall, Speaker 1 + 2 und Rapid Surfer regelt.

2. RSL Standard Heat Rules: Cut-to-Call

So funktioniert unser Heat Format in den Standard Heats bzw. Dem Final Heat.

3. RSL Judging Kriterien: Lines, Manöver, Overall

Nach diesen Kriterien bewerten die Judges einen Ride in Cut und Call auf einer Skala von 0 - 10 Punkten.

4. RSL Judging Skala: Mies bis Hammer

So fassen wir die Skala in 5 Schritten a 2 Punkten wörtlich zusammen. 


1. RSL Standard Rules:

Ein Rapid Surfer mit Bib ist berechtigt in einem Heat Rides abzuliefern und seinen Manövern entsprechend gejudged zu werden.
= Ride

Der Pool Marshall gibt den Pool an den Head Judge frei wenn alle Surfer ein Bib tragen und die Ride Time im Cut auf dreißig (30 Sek.) bzw. Zwanzig (20 Sek.) im Call steht und bereit zum Ablauf ist.
= Pool ready.

Der Head-Judge gibt einen Ride an Rapid Surfer und Speaker frei, wenn die Judges und der Pool Marshall ready sind. Beginnt der Rapid Surfer seinen Ride schon vorher, wird dieser nicht gewertet.
= Hat’s Up. Go!

Der Ride und die Zeitnahme (durch den Pool Marshall) beginnt, sobald der Rapid Surfer auf dem Brett steht und sich ggf. nicht mehr an der Wand abstürzt.
= Drop In

Der Ride endet, wenn der Rapid Surfer stürzt.

= Bail Out.

Der Ride endet, wenn der Rapid Surfer sich mit den Händen an der Wand abstürzt. (Ein berühren der Wand mit dem Board führt nicht zum automatischen Ride Ende.)
= Hands Off!

Die Wertung eines Cut-Rides durch die Judges im Cut endet nach 30 Sekunden.

= Time Out.

Die Wertung eines Call-Rides durch die Judges im Call endet nach 20 Sekunden.

= Time Out.

Switch gefahrene Rides werden identisch wie regulär gefahrene Rides gewertet. Im Ride gestartet Switch Manöver erhöhen den Manöver Score, sind aber auch nach den Kategorien „Lines“ und „Overall“ konsistent zu bewerten, dh. müssen ohne besondere Rücksichtnahme auf „Switch“ gejudged werden.

= Yeah, but no.

Der Call wird von Speaker 1 oder 2 an der Seite des Pools abgeholt, von welcher der Rapid Surfer seinen „called“ Ride starten will. Der Call ist komplett wenn er 3, in Ihrer vollen Einheit benannten Manöver vom Rapid Surfer abgenommen und für das Publikum wiederholt hat. 

= Call it!

Die Rapid Surfer begeben sich nach dem Call auf die richtige Seite des Pools zum Drop In passend für die Manöver (regular/goofy). 
= Stance right. 


2. RSL Standard Heat Rules: Cut-to-Call

©WaterWorks! 2019

Standard CUT:

4 Surfer
Pro Surfer 3 Rides à 30 Sekunden
Die besten beiden Rides zählen.

Judging nach den RSL Standard Kriterien. 10 Punkte Max.

Standard CALL:

2 Surfer (#2 und #3 nach Cut)
#2 mit 2 Calls max. à 3 Manöver
#3 mit einem Call max. à 3 Manöver

Rule 1: Mehr Manöver gestanden = 1 Punkt bzw. 1 gewonnener Call
Rule 2: Bei Manövergleichstand Judging der vollführten Manöver nach den RSL Standard Kriterien. = 10 Punkte Max.
Rule 3: Alle Manöver müssen innerhalb der Call Zeit (20 Sekunden) beendet sein. Ist das nicht der Fall greift Rule 1, dh. Mehr Manöver innerhalb der Frist siegen. Bei Gleichstand greift Rule 2.

FINAL CUT:

4 Surfer
Pro Surfer 3 Rides à 30 Sekunden
Die besten beiden Rides zählen.

Judging nach den RSL Standard Kriterien. 10 Punkte Max.

FINAL CALL:

2 Surfer (#1 und #2 nach Cut)
#1 mit 2 Calls max. à 3 Manöver
#2 mit einem Call max. à 3 Manöver

Rule 1: Mehr Manöver gestanden = 1 Punkt bzw. 1 gewonnener Call
Rule 2: Bei Manövergleichstand Judging der vollführten Manöver nach den RSL Standard Kriterien. = 10 Punkte Max.
Rule 3: Alle Manöver müssen innerhalb der Call Zeit (20 Sekunden) beendet sein. Ist das nicht der Fall greift Rule 1, dh. Mehr Manöver innerhalb der Frist siegen. Bei Gleichstand greift Rule 2.

3. RSL Judging Kriterien:

  • LINES

  • MANOUVERS

  • OVERALL

Tiefe und Variabilität (20% bzw. 2 / 10 Punkten)

Turns und Tricks (50% bzw. 5 / 10 Punkten)

Pop und Speed (30% bzw. 3 / 10 Punkten)

„Lines“ bestimmt die Qualität der auf der Welle ausgefahrenen Linien zwischen Drop In und Kick Out. Die Tiefe bezeichnet den Raum auf der Welle, welchen der Surfer sich während eines Rittes erschließt. Die Variabilität bezeichnet die Vielfalt von Linien, welche ein Surfer auf einer Welle anbieten kann.

„Manöver“ bezeichnet die Kunstfertigkeiten, welche ein Surfer in seine Lines einbauen kann. Turns bezieht sich auf die Anzahl unterschiedlicher Manöver, bei denen das Board über Rail und Finnen mit dem Ziel einer Richtungsänderung durchs Wasser manövriert wird. Tricks bezeichnen alles, bei dem der Surfer das Brett um mehr als 180 Grad zu Fahrtrichtung dreht, oder aber das Brett komplett von der Wasseroberfläche löst, um ein Luftmanöver zu vollführen. Checkturns, dh. Auf dem Tail stehende Trims und Bremsungen zählen nicht als Manöver.

„Overall“ gibt den Wettkampfrichter die Möglichkeit, die Qualität der Darbietung zu beurteilen. Pop bezeichnet die Intensität mit der ein Surfer seiner Manöver vollführt. Speed bewertet den Zusammenhang der einzelnen Manöver in einem Lauf und deren radikale Aneinanderreihung über die Nutzung des Rails des Boards.

4. RSL Judging Skala

RSL Deutsch

0 - 2: Mies

2 - 4: Ausbaufähig

4 - 6: Vielversprechend

6 - 8: Top!

8 - 10: Hammer

Surf Standard Lingo

0 -2: Poor

2 - 4: Fair

4 - 6: Average

6 - 8: Good

8 - 10: Excellent