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Rapid Surfing Event Formate: Roots-Events, Jams und League Events

Unser Ziel ist es Rapid Surfing als Sportart auf allen Niveaus zu etablieren. Amateure und Hobby Rapid Surfer sollen ebenso Teil der Rapid Surfing Community sein, wie ambitionierte Rapid Surfer, deren Ziel es ist die Rapid Surf League zu gewinnen. Uns ist die Durchlässigkeit an die Spitze für den Sportler ebenso wichtig, wie der Austausch und das Zusammenwachsen der Szene im deutschsprachigen und europäischen Raum. 

Roots Events

Roots Events passieren dort, wo Rapid Surfing seine Wurzeln hat. An natürlichen Wellen auf Flussläufen wurde der Sport erfunden und aus diesen für Eingeweihte zugänglichen Stromschnellen sind kleine Biotope des Rapid Surfing geworden. 

Die Bedingungen sind zwar nicht immer ideal, dass müssen sie aber auch nicht sein. Es gibt die großen Tage an denen Roots Wellen selbst perfekt modellierte künstlichen Wellen in den Schatten stellen und von Untergrundbeschaffenheit und Wasserzulauf erschaffene Unregelmäßigkeiten im Face ganz eigene Möglichkeiten bieten, Styles zu entwickeln und Manöver zu kombinieren. Es gibt aber auch kleine Tage - und dann geht es viel mehr um das Miteinander und den Austausch. 

Den Organisatoren von Rapid Surfing Roots Events wollen wir ein Plattform bieten, um mit Communities aus anderen Regionen in Kontakt zu kommen, sich zu verbinden und Ihre Vision von Rapid Surfing mit möglichst vielen Rapid Surfern zu teilen.

Die Anmeldung zur Teilnahme an Rapid Surfing Roots Events passiert in Absprache mit dem lokalen Veranstalter. Local Heroes sind eingeladen, sich auf den Roots Events für Rapid Surfing Jams mit Invitational oder sogar die Rapid Surf League Wildcards zu empfehlen. 

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Specialty Events

Jams passieren zu einem bestimmten Thema - und dazu soll die Welle passen, auf der ein Rapid Surf Specialty Event gesurft wird. Die Events stehen außer Konkurrenz und sind nicht durch Punkte in unser League-System integriert. 

Durch die flexiblen Formate der Specialty Events, können sich Kids erstmals in spaß-orientierten Contests beweisen, alternative Shapes im Performance-Vergleich gesurft werden, oder der Fokus einfach mal komplett auf Tricks und Airshow angelegt werden. Ein SE muss nicht wie ein RSL Event das gesamte Bild von Rapid Surfing oder die Spitze der Performance abbilden, viel mehr soll er uns Hinweise darauf geben was zukünftig noch möglich ist oder aber von Bedeutung sein wird.

Passend zum Format kann der Zugang zu einem Rapid Surfing Specialty Event wahlweise durch einen lokalen Veranstalter oder die direkte Einladung durch die Rapid Surf League erfolgen. Auch bei den Specialty Events soll es die Möglichkeit geben, sich für einen Rapid Surf League Event per Wildcard zu qualifizieren. 

Pure Surfcamps Rapid Surf League Events

Bei den Rapid Surf League Events geht es um sportliche High Performance. Hier sollen sich zukünftig die besten Rapid Surfer der Welt miteinander messen und dabei in von uns neu entwickelten Heat- und Eventformaten das Publikum für sich und Ihren Sport begeistern.

Unsere erste Priorität war Rapid Surfing ein eigenständiges Format zu geben und sich von den etwas braven Versuchen zu lösen, einen Surfcontestformat das fürs Meer erdacht wurde im Süßwasser unter ganz anderen Vorraussetzungen zu simulieren. Bei Rapid Surfing Events fokussieren wir uns auf Rapid Surfing und seine Stärken. Diese sehen wir im sportlichen Wert, der Ereignisdichte und der Nähe zum Publikum. 

Aus der individuellen Klasse der Rapid Surfer wird mit Hilfe der Moderation ein Erlebnis für die Zuschauer. Um endlosen Wiederholungen in x Runden und bereits vor dem Finale „plattgesurften“ Wettkämpfern entgegenzuwirken, haben wir eigens für die Rapid Surf League unser „Cut-to-Call“ Format entwickelt. Mit Hilfe dieses Formats können wir sicherstellen, dass auf Basis von solidem Surfen individuelle Manöverskills gezeigt werden und trotzdem in jedem Heat eindeutig Platz 1 - 4 bestimmt werden kann. Wir verlieren also bei der Bewertung weder unsere Roots - das ist solides, flüssiges und zusammenhängendes Surfen über das Rail - noch lassen wir die Specialty Event Idee punktueller Manöverhighlights außen vor. Für uns müssen die Eventchampions (m/w) die perfekte Mischung aus beidem zeigen. 

Durch die Überführung der Eventpunkte nach Platzierung in eine Ligatabelle, können wir zum Saisonabschluss den GewinnerIn der Liga küren. Dieser / Diese muss sich auf allen Wellen bzw. Wellensystemen auf denen RSL Events abgehalten wurden bewiesen haben. Durch die Unterschiedlichkeit der gesurften Wellensysteme, rückt der sportliche Aspekt für uns in der Vordergrund. Schließlich kann man nicht als „Local-Hero“ eines Systems alle Events für sich entscheiden.

Manuel Kronfeldner, Langenfeld. Foto: Mark Luberichs

Manuel Kronfeldner, Langenfeld. Foto: Mark Luberichs

Wir nennen es Rapid Surfing

River Surfing, Artificial Wave Riding und Stationary Wave Riding haben einen alles umfassenden Namen und sportliches Format erhalten. 

Wir haben mit "Rapid Surfing“ einen Namen und dazu passendes Judging Format geschaffen, das Surfern von künstlichen und stehenden Wellen die Chance bietet, als Sportler erfolgreich und relevant zu sein. 

Die Inspiration der Sportart „Surfen auf künstlichen Wellen“ einen systemübergreifend passenden Namen zu geben, hat uns die prominenteste Stromschnelle der Welt geliefert - der Eisbach. „Rapid“ bezeichnet neben einer Stromschnelle aber noch mehr. Es geht um die Schlagzahl, die Abfolge von Highlights, die Action - eben alles, was eine Sportveranstaltung zu einem erfolgreichen Zuschauer-Event macht.

Mit Rapid Surfing wollen wir allen talentierten landlocked Surfern die Möglichkeit geben als Rapid Surfer zu Champions zu werden. Eine glaubwürdige Wahrnehmung der Rapid Surfer als Wettkampfsportler ist für uns Priorität, um damit der gesamten Szene der landlocked Surfer Aufmerksamkeit und Gehör zu verschaffen - egal auf welchem System und welchem Wasser sie Ihr Surfing entwickelt haben. Wir sind fest davon überzeugt, dass nur durch sportliche Relevanz Kommunen wie Privatunternehmer davon zu überzeugen sind, neue Wellen jeder Art zu schaffen. Das wiederum halten wir zielführend im Bezug auf die Entwicklung von Surfen als Freizeitsport und der Entlastung bestehender Hotspots. 

Um dem Surfing das wir landlocked Surfer machen mit Rapid Surfing einen passenden Namen UND die richtigen Bewertungskriterien zu geben, mussten wir uns erst einmal vom großen Bruder im Meer emanzipieren. Das heißt nicht, dass wir für Rapid Surfing nicht ebenso sauberes und kraftvolles Surfen übers Rail und ordentlich Pop für wichtig halten. 
Aber es ist uns wichtig, uns auf das was wir liefern können - konstante Bedingungen - einzulassen und daraus das Bestmögliche zu machen. 

Egal ob auf natürlichen und künstlichen stationären Wellen‚ oder aber künstlichen laufenden Wellen: Rapid Surfing stellt an Wettkämpfer und Wettkampfrichter die gleichen speziellen Anforderungen. Die Wave Selection als Kriterium entfällt und die Qualität der Welle ist für alle Teilnehmer eines Events identisch. Durch das permanente Vorhandensein einer für alle Surfer gleichen Welle, liegt der Fokus bei der Bewertung / dem Judging eindeutig auf den Boardskills und dem Style des Surfers. Das heißt aber auch, dass die Judging-Kriterien dementsprechend einer Anpassung bedürfen. Kombiniert man das mit einem Wettkampfformat, dass zum Ziel hat das Können der Surfer zu zeigen und die Surfer über einen entsprechend fitten Speaker mit dem Publikum zu verbinden, erhält man einen Event von sportlicher Relevanz und hohem Unterhaltungswert - Rapid Surfing eben. 

Wir sind absolut überzeugt davon, dass wir mit der Idee von Rapid Surfing als eigenständiger Sportart die Bühne schaffen können, auf der sich die vielen unterschiedlichen Interessen der Landlocked Surfszene auf sportlicher Ebene verbinden lassen. Und wir hoffen darauf innerhalb dieser Szene die entsprechende Unterstützung zu finden. 

WaterWorks! arbeitet seit 2017 daran im Sommer 2018 Events für Nachwuchs und Charger auf die Beine zu stellen. Was da dann steht, dazu in den kommenden Wochen mehr. 

Einen Event können wir schon kommunizieren, denn am 30. Juni 2018 findet der IGSM Junior Jam an der Floßlände in München statt. Der Jam ist für Kids bis 14 Jahre, für Essen und Trinken ist gesorgt und tolle Sachpreise gibt es auch. Anmelden kann man sich auf der Seite der IGSM, www.igsm.info

Das WaterWorks! Team, Christian Bach & Quirin Rohleder

 

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