Viewing entries in
Rapid Surfing

Rosina Neuerer @Surf Langenfeld

Rosina Neuerer hat sich am Tag nach unserem Rapid Surf League Contest noch einmal der Unit Welle in Langenfeld angenommen. Zeit, dass die Welle in NRW wieder aufmacht, am 16.03. ist es so weit. Film und Schnitt: Andy Kolb

RSL Langenfeld Pro goes WDR und Rheinische Post

Der Event in Langenfeld war ein voller Erfolg und wir freuen uns natürlich sehr über die Berichterstattung vom WDR und der Rheinischen Post.

WDR Bericht:

Rheinische Post featuring Lukas Brunner

Die Pure Surfcamps Rapid Surf League feiert Ihre ersten Event Champs! 

Zeitler und Brunner dominieren Riot River in Bratislava

Janina Zeitler und Lukas Brunner sind die zwei Rapid Surfer, die Zuschauer, Judges und Rapid Surfer des Pure Surfcamps Rapid Surf League RIOT RIVER Events in Divoka Voda, Bratislava am stärksten beeindruckt haben. Yup, genau richtig, der 1. League Event ist in den Büchern und die Rapid Surf League feiert Ihre ersten Event Champs. 

Wildes Wasser und durchschnittlich 35 Grad - das passt! Wenn man dazu noch die besten Rapid Surfer Europas auf den Plan bringt, dann wird daraus eine Show, wie sie so noch nicht auf der Divoka Voda Welle in Cunovo zu sehen war.

Matty, Local Surfer: It is so amazing how good they all are and what a great inspiration to the local surfers! 

Nach der Qualifikation am Freitag, standen die Welcome Heats der Runde 1 des ersten Pure Surfcamps Rapid Surf League Events aller Zeiten fest. Zu der über das RSL Ranking qualifizierten Rapid Surfer kamen 6 Qualifikanten bei den Männern und 4 bei den Damen hinzu. 

Und die sollten darauf hin erstmals im RSL Cut-to-Call Format zeigen, was auf einer stehenden Welle alles möglich ist. Aus 3 Rides pro Surfer wurden die besten 2 Ergebnisse gewertet. Damit ist der Cut Part eines Heats abgeschlossen, Nummer 1 des Cuts kommt direkt eine Runde weiter, Nummer 2 & 3 gehen in den Call und Nummer 4 - nächstes Mal wird’s sicher besser laufen. 

Im Call ging es dann unter Hochspannung für einen der 2 Rapid Surfer um den Einzug in die nächste Runde. Der Surfer mit dem höheren Cut-Score „callt“ eine Combo von 3 Manövern, dann wird unter dem wachsamen Auge der Zuschauer und Judges gecheckt, wer den Call „besser und vollständig“absolvierte. Die Manöver-folge durfte dabei alles von Snaps und Carves bis hin zu Reverses und Air Tricks beinhalten - und somit konnte jeder Rapid Surfer seine Stärken ausspielen. Dieses taktische Element und die Kreativität in der Auswahl und Abfolge der Manöver brachte die Spannung mit jedem Heat auf einen neuen Höhepunkt und verlangte Rapid Surfern und Zuschauern alles ab.

Lukas Brunner, Winner Men: „Wow, am Anfang war ich irgendwie kritisch aber wenn man mal drin ist, ist das Cut-to-Call Format ja mega!“  

Bei den Damen surften Janina Zeitler und Laura Haustein in einer eigenen Liga und machten das Finale erwartungsgemäß unter sich aus. Eva Loach und Sophie Puchta überzeugten beide mit sehr schönen, dynamischen und vor allem stylischen Rides, mussten sich aber letztendlich der Mehrzahl an technischen Manövern - Reverses & Ollies - von Janina und Laura geschlagen geben. 

Janina Zeitler

Janina Zeitler

Laura Haustein

Laura Haustein

Bei den Herren hatte nach dem Final Call zwischen Lukas Brunner und Lukas Haigermoser Herr Brunner die Nase vorne. „Frontside Reverse - Backside Alley Oop - Backside Shuvit Shuvit Out“ war als Call eine Ansage vom anderen Stern. Lukas Haigermoser nahm diese zwar couragiert und vor allem stylisch an, scheiterte unter lauten Anfeuerungsrufen des Publikums aber knapp am finalen Shuvit - und die Judges atmeten auf, dass Sie diesen Wahnsinn im Fall eines Gleichstandes nicht auch noch auf den Zehntel Punkt genau unterscheiden mussten. Platz 3 ging an Lenni Weinhold, Platz 4 an Manuel Kronfeldner. Auch den beiden Rapid Surfern unseren Respekt, beide hatte sich im Verlauf des Events 2 Mal aus der Underdog Position (Platz 3 nach Cut, Nur einen Call und 2 Mal Follow) in das Finale gesurft und viel Power, Dynamik und unterschiedliche Lines auf der Welle mit technischen Manövern und Combos verbunden. 

Lukas Brunner

Lukas Brunner

Lukas Brunners Final-gewinnender Shuve-it

Lukas Brunners Final-gewinnender Shuve-it

Lukas Haigermoser

Lukas Haigermoser

Mit dem Final Call war dann auch sofort klar, wer den ersten Pure Surfcamps Rapid Surf League Event aller Zeiten gewonnen hatte und die Party konnte beginnen. An dieser Stelle lassen wir über die Details des Abends den Mantel des Schweigens fallen. Nur so viel: Die Slowakei ist super! Die Slowaken können sehr gut und sehr sehr lange feiern. Wenn man die angrenzende Hochzeitsveranstaltung crasht, sollte man die 3 heiligen Regeln des Hochzeitscrashens in Osteuropa befolgen (auf Anfrage bei info@rapidsurfleague.com) und Danke, Danke, Danke an das Team von Divoka Voda und Maros Nemec! 

FINAL Results

Pure Surfcamps Rapid Surf League @ RIOT RIVER

Female: 

1. Janina Zeitler - €500

2. Laura Haustein - €300

3. Eva Loach - €200

4. Sophia Puchta 

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Male:

1. Lukas Brunner - €500

2. Lukas Haigermoser - €300

3. Lenni Weinhold - €200

4. Manu Kronfeldner

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G-Shock Best Trick

Female: Laura Haustein, Big Backside Ollie

Male: Lukas Brunner, Tail High Reverse

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Maros Nemec, Riot River organiser and local judge: „The Tail High Reverse from Lukas, we have never ever seen something like this here before!“

The Pure Surfcamps Rapid Surf League is powered by GoPro, G-Shock and supported by Dakine and One Soap.

GALLERY:

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Santoloco pres. Volcom Rapid Jam Munich

Ein Rapid Surfing Specialty-Event

Supported by Santoloco, VolcomGlobe, And Union, Totally Rad TV, Cptn Kook, Goldene Bar

Boom! Der Volcom Rapid Jam Munich pres. by Santoloco ist ad acta. Was als kleiner aber feiner Rapid Surfing Specialty Event geplant war ging vergangenes Wochenende am Münchner Eisbach als feiner Rapid Surfing Specialty Event über die Bühne. „Klein“ mussten wir leider aus dem Programm streichen, dafür waren Brücke und River Banks rund um den Eisbach einfach viel zu voll mit partywütigen Zuschauern.

Luca Holy is a star now! Dieses Foto von Benson Photography war auf Stab Magazines IG... 

Luca Holy is a star now! Dieses Foto von Benson Photography war auf Stab Magazines IG... 

Zum Event selber kann man eigentlich nur so viel sagen: Wir haben Flori gerufen und der hat der jungen Garde mit seinem Rapid Surfing Mix aus Surf- und Skate-styles ordentlich Kummer gemacht. Den Kalauer konnten wir Euch angesichts des Zustands “Nach dem Event” nicht ersparen. Denn leider liegt die Niveau-Latte heute lange nicht mehr so hoch, wie noch am Samstag Abend im Eisbach. An Manövern haben wir so ziemlich alles gesehen, was Rapid Surfing her gibt. Inklusive "Rail Slide Action to Bodyboarder". Schon deshalb ist irgendwie klar, dass Rapid Surfing als Mischung aus Surf, Skate und unseretwegen auch Snowboard Moves was ganz Eigenes ist. Geil, dass zu der Münchner Posse um Tao Schirrmacher, Lukas Brunner, Nicolas Marusa, den Holy Brüdern Luca und Joshi, Julian Froschmeier, Simon Bitterlich, Viktor Abele, Dominik und Moritz Wieneke, Eli Christ, Simon Strangfeld, Gerry Schlegel, den Totally Rad TV Jungs Paul Günther, Jochen Roth und Heiner Palms, Lenni Weinhold, Manuel Kronfeldner und den Mädels Leilani Ettel und Stephanie Pirron auch Volcom Legende Gony Zubizarreta, die deutsche Surf Sensation Leon Glatzer und die französischen Volcom Pros William Aliotti und Charly Quivront am Start waren, um Ihrem Style ins Wasser des Eisbachs zu bringen. Darüber durfte sich die gesamte Volcom, Globe und Santoloco Crew freuen - und das unter Boardsportlern sehr beliebte „Freibier“ von And Union zusammen mit den Zuschauern kippen. 

Eli Christ, Foto: Benson Photography

Eli Christ, Foto: Benson Photography

Stichwort „Freibier“: Für den angesprochenen rapiden Aufstieg (samstags) und anschließend radikalen Abfall des Niveaus über Sonntag nach Montag waren neben dem die Menge bis in die tiefste Dunkelheit mitreißenden Toby „The Mic“ Haseloff und den Jungs von And Union vor allem der notorisch Zweitplatzierte, standesgemäß TSV 1860 supportende und außerdem die „Goldene Bar“ leitende Klaus St.Rainer zuständig. Die Organisation des Events - auch hier ein Dankeschön - kam von Eisbach-Legende Quirin Rohleder. Nicht vergessen wollen wir an dieser Stelle Wolfrik „den Flammenwerfer“ Kirkflow Fischer als Repräsentant der IGSM. DANKE!

An dieser Stelle auch noch mal schöne Grüße nach Stuttgart und Bayonne ins Volcom Germany und Europe Office, gemeinsam sind wir bis heute, Donnerstag, wieder in Form gekommen. Und dann natürlich einen Riesendank an die neuen Eisbach Locals von Jochen Schweizer, die sonst Samstag Abend im Mittelteil der Welle trimmen - so cool, dass wir da Surfen durften. Und jetzt wieder ein ernst gemeintes Dankeschön: Super, dass die FUS Crew am Start war, geil, dass wir alle zusammen feiern konnten. Das würde wahrscheinlich auch Paul Günther so sagen - dem ein Dank für seine generelle Rad-ness und den Einsatz seines Dads nebst Band für die Entwicklung der musikalischen Extravaganza auf der Terrasse des Haus der Kunst! Und natürlich an David Herbst (@cptnkook) fürs Filmen.

Don‘t worry, it‘s only Rapid Surfing! 

IGSM Junior Jam

Junge Rapid Surfer bekommen Ihren eigenen Event 

Am 30. Juni 2018 steigt an der Floßlände in München der erste IGSM Junior Jam im Rapid Surfing. Mitmachen können alle Kids bis einschließlich 14 Jahre. 

Anmeldung: www.igsm.info/kontakt

Mit der IGSM e.V. hat München einen Verein, der sich um die Belange der Rapid Surfer in München kümmert und schon heute daran denkt, was morgen mal für uns alle wichtig werden könnte. Im Falle des IGSM Junior Jams streichen wir den Konjunktiv - die Kids sind definitiv heute schon die Zukunft von Rapid Surfing. Und deshalb sollen Sie auch die Bühne und Surfzeit bekommen, die sie verdient haben.

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Der IGSM Junior Jam an der Floßlände wird am 30. Juni diese Bühne sein. Die Zeit zum Surfen bekommen die Kids von den Floßlände Locals geschenkt. Die Veranstalter IGSM e.V. und WaterWorks! möchten alle jungen Rapid Surfer einladen, zu diesem Termin am Junior Jam teilzunehmen und einen Tag lang zusammen mit ihren Kollegen um die Wette zu surfen und eine gute Zeit zu haben.

Wir, die IGSM und WaterWorks!, sind fest davon überzeugt, dass ein Jam, bei dem Ergebnisse zweitrangig sind und das Gemeinschaftsgefühl im Vordergrund steht, Kids dabei helfen sich als Teil einer Gemeinschaft zu verstehen und sich in dieser Wohl zu fühlen. Dementsprechend freuen wir uns darauf, auch möglichst viele Eltern auf der Veranstaltung zu begrüßen. 

Gesurft wird der Junior Jam in gemischten Heats. Damit ein bisschen Sportsgeist aufkommt, werden Sachpreise verteilt solange der Vorrat reicht. An dieser Stelle vielen Dank an unsere Sponsoren, ohne die wir die Veranstaltung in dieser Form nicht umsetzen könnten. Getränke und Snacks wird es vor Ort geben. Mülleimer werden wir ebenfalls aufstellen - arbeiten wir einfach daran, bei den Kids einen positiven Eindruck zu hinterlassen! 

Wir freuen uns auf Eure Kids und Euch!

Das WaterWorks! Team

Rapid Surfing Event Formate: Roots-Events, Jams und League Events

Unser Ziel ist es Rapid Surfing als Sportart auf allen Niveaus zu etablieren. Amateure und Hobby Rapid Surfer sollen ebenso Teil der Rapid Surfing Community sein, wie ambitionierte Rapid Surfer, deren Ziel es ist die Rapid Surf League zu gewinnen. Uns ist die Durchlässigkeit an die Spitze für den Sportler ebenso wichtig, wie der Austausch und das Zusammenwachsen der Szene im deutschsprachigen und europäischen Raum. 

Roots Events

Roots Events passieren dort, wo Rapid Surfing seine Wurzeln hat. An natürlichen Wellen auf Flussläufen wurde der Sport erfunden und aus diesen für Eingeweihte zugänglichen Stromschnellen sind kleine Biotope des Rapid Surfing geworden. 

Die Bedingungen sind zwar nicht immer ideal, dass müssen sie aber auch nicht sein. Es gibt die großen Tage an denen Roots Wellen selbst perfekt modellierte künstlichen Wellen in den Schatten stellen und von Untergrundbeschaffenheit und Wasserzulauf erschaffene Unregelmäßigkeiten im Face ganz eigene Möglichkeiten bieten, Styles zu entwickeln und Manöver zu kombinieren. Es gibt aber auch kleine Tage - und dann geht es viel mehr um das Miteinander und den Austausch. 

Den Organisatoren von Rapid Surfing Roots Events wollen wir ein Plattform bieten, um mit Communities aus anderen Regionen in Kontakt zu kommen, sich zu verbinden und Ihre Vision von Rapid Surfing mit möglichst vielen Rapid Surfern zu teilen.

Die Anmeldung zur Teilnahme an Rapid Surfing Roots Events passiert in Absprache mit dem lokalen Veranstalter. Local Heroes sind eingeladen, sich auf den Roots Events für Rapid Surfing Jams mit Invitational oder sogar die Rapid Surf League Wildcards zu empfehlen. 

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Specialty Events

Jams passieren zu einem bestimmten Thema - und dazu soll die Welle passen, auf der ein Rapid Surf Specialty Event gesurft wird. Die Events stehen außer Konkurrenz und sind nicht durch Punkte in unser League-System integriert. 

Durch die flexiblen Formate der Specialty Events, können sich Kids erstmals in spaß-orientierten Contests beweisen, alternative Shapes im Performance-Vergleich gesurft werden, oder der Fokus einfach mal komplett auf Tricks und Airshow angelegt werden. Ein SE muss nicht wie ein RSL Event das gesamte Bild von Rapid Surfing oder die Spitze der Performance abbilden, viel mehr soll er uns Hinweise darauf geben was zukünftig noch möglich ist oder aber von Bedeutung sein wird.

Passend zum Format kann der Zugang zu einem Rapid Surfing Specialty Event wahlweise durch einen lokalen Veranstalter oder die direkte Einladung durch die Rapid Surf League erfolgen. Auch bei den Specialty Events soll es die Möglichkeit geben, sich für einen Rapid Surf League Event per Wildcard zu qualifizieren. 

Pure Surfcamps Rapid Surf League Events

Bei den Rapid Surf League Events geht es um sportliche High Performance. Hier sollen sich zukünftig die besten Rapid Surfer der Welt miteinander messen und dabei in von uns neu entwickelten Heat- und Eventformaten das Publikum für sich und Ihren Sport begeistern.

Unsere erste Priorität war Rapid Surfing ein eigenständiges Format zu geben und sich von den etwas braven Versuchen zu lösen, einen Surfcontestformat das fürs Meer erdacht wurde im Süßwasser unter ganz anderen Vorraussetzungen zu simulieren. Bei Rapid Surfing Events fokussieren wir uns auf Rapid Surfing und seine Stärken. Diese sehen wir im sportlichen Wert, der Ereignisdichte und der Nähe zum Publikum. 

Aus der individuellen Klasse der Rapid Surfer wird mit Hilfe der Moderation ein Erlebnis für die Zuschauer. Um endlosen Wiederholungen in x Runden und bereits vor dem Finale „plattgesurften“ Wettkämpfern entgegenzuwirken, haben wir eigens für die Rapid Surf League unser „Cut-to-Call“ Format entwickelt. Mit Hilfe dieses Formats können wir sicherstellen, dass auf Basis von solidem Surfen individuelle Manöverskills gezeigt werden und trotzdem in jedem Heat eindeutig Platz 1 - 4 bestimmt werden kann. Wir verlieren also bei der Bewertung weder unsere Roots - das ist solides, flüssiges und zusammenhängendes Surfen über das Rail - noch lassen wir die Specialty Event Idee punktueller Manöverhighlights außen vor. Für uns müssen die Eventchampions (m/w) die perfekte Mischung aus beidem zeigen. 

Durch die Überführung der Eventpunkte nach Platzierung in eine Ligatabelle, können wir zum Saisonabschluss den GewinnerIn der Liga küren. Dieser / Diese muss sich auf allen Wellen bzw. Wellensystemen auf denen RSL Events abgehalten wurden bewiesen haben. Durch die Unterschiedlichkeit der gesurften Wellensysteme, rückt der sportliche Aspekt für uns in der Vordergrund. Schließlich kann man nicht als „Local-Hero“ eines Systems alle Events für sich entscheiden.

Manuel Kronfeldner, Langenfeld. Foto: Mark Luberichs

Manuel Kronfeldner, Langenfeld. Foto: Mark Luberichs

Rapid Surfing Roots: Crown of the Traun 2018

Rapid Surfing hat seine Wurzeln - und die liegen auf den Riverbanks links und rechts neben Flüssen, Bächen und Almkanälen. Was am Anfang - in den 1970er Jahren - noch die Extravaganza von ein paar Verrückten war, ist inzwischen Freizeitbeschäftigung und Lifestyle für Generationen an landlocked Surfern, die als Individualisten Ihren eigenen Style haben und als Gruppen lokale Szenen bilden, die ebenfalls mit Ihrem eigenen Flair versehen, Teil der Rapid Surfing Community sind. 

Bad Ischl ist ein wunderschöner Kurort zwischen Mond-, Wolfgang und Ischlsee. Die Traun ist Heimat der Open Water Surfszene aus dem Salzkammergut. 2018 wurde von den Rivermates der vierte Crown of the Traun Surfevent durchgeführt. Die Rivermates kümmern sich in Bad Ischl und Umgebung um die Belange der lokalen Surfszene. Neu war, das 2018 in Abstimmung mit Contest Organisator Maximilan Neuböck für ein Rapid Surfing Roots Event ein eigenes kleines Eventfenster eingerichtet wurde.

Der CoT Event selbst ist das Jahresereignis für die lokale Surf-Szene. Das Rapid Surfing Roots Event als Teil des CoT gab darüber hinaus Surfern außerhalb des Local Circles die Möglichkeit die Traun zu shredden und sich mit den Local Heroes zu messen. Zu diesen kamen aus München angereist Lukas Brunner, Simon Bitterlich, Paul Günther, Heiner Palms, Lenny Weinhold, Laura Haustein, Chiara Kreindl, Vale Schlieper sowie die Senioriät um Flori Kummer und Gerry Schlegel. Sprich ein Haufen Shredder, die am Eisbach und auf künstlichen Wellen regelmäßig den Ton angeben. Allerdings ist Rapid Surfing auf Open River Waves ebenfalls eine Sache, bei der die Locals sagen wie es läuft - genau wie am Eisbach. Jeder der neu dazukommt, braucht ein bisschen Zeit, um seinen Stall & Trim auf der Welle zu finden, auf der andere schon chargen. 

Damit ist dann auch schell erklärt, warum aus einem, vermeintlichen Rockstar Heat 1 in Runde 1 des Rapid Surfing Roots Events letztendlich der Local Shredder Thomas Schmidsberger ziemlich unangefochten weiter gekommen ist. Brunner, Palms und Günther schauten durch die Doppelnullbrille - auf der Traun Welle war Thomas einfach besser. Respekt. Auch in den Heats in denen die Surfer von außerhalb mehr Zeit fürs Training hatten setzen sich letztendlich immer die Locals durch. Der Wasserstand - der von den Veranstaltern selber als „an der Grenze“ eingestuft wurde - machte das Surfen aus einem kleinen Crumble heraus in die Pocket nach rechts recht schwierig. Selbst Flori Kummer und Gerry Schlegel - beide bekannt dafür Riverwaves auf der ganzen Welt zu suchen und zu Surfen - hatten Startschwierigkeiten und mussten sich trotz schöner Carves und 360ern von Flo schlussendlich der lokalen Szene geschlagen geben. Trotzdem gab es von Seiten der Locals Respekt und Anerkennung, grade auch für Lenni Weinhold, der sich über das Training am Vortag in Form und damit fast ins Finale gesurft hatte. 

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Martin Oberleitner. Foto: Maximilian Eisl

Den Final Heat surften mit Martin Oberleitner, Manuel Burger, Thomas Schmidsberger 3 Locals untereinander aus - zurecht. Grade Martin Oberleitner hat uns schwer damit begeistert, selbst in den extrem schwierigen Bedingungen absolut stylish und kontrolliert von Rail zu Rail zu Surfen. Dementsprechend kam er auch auf Platz 1 ins Ziel - trotz harter Acid Drops von Manuel Burger auf 2 und Thomas Schmidsberger, der auf Platz 3 des Stockerls einritt. Alle Finalisten sowie Contest Direktor Maximilian Neuböck haben eine Einladung nach München zum Munich Jam im Juli bekommen. 

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Martin Oberleitner. Foto: GoPro

Für den Rest des Teilnehmerfelds des Rapid Surfing Roots Events ging das voll in Ordnung - die Jungs aus der Umgebung waren an dem Tag einfach besser. Und ganz davon abgesehen, geht es bei einem Rapid Surfing Roots Event ja auch viel mehr darum, zwischen den einzelnen Szenen Brücken zu schlagen und Gemeinschaft zu finden, wo man vorher vielleicht noch nicht mal wusste, dass hier auch gesurft wird.

Was nehmen wir also aus Bad Ischl mit? Die Welle hat auf jeden Fall Potenzial, auch wenn der Wasserstand nicht ideal war. Aber es geht natürlich auch anders. An guten Tagen - und klar, diese Erzählung gibts auch beim Rapid Surfen auf natürlichen Wellen - geht hier viel mehr. „Should have been here yesterday...“ den Satz kennen wir auch auf offenem Süßwasser. Nur sind wir von Schneeschmelze, lokalen Niederschlägen und der Großwetterlage abhängig. So ist das halt beim Surfen in der freien Natur. Man nimmt was man bekommt, und wenn das von Seiten der Welle mal weniger ist, dann wird der soziale Aspekt umso wichtiger. Surfen, einen Auflabern mit den Kollegen aus Salzburg, Plattling, Wien und München und dann halt doch noch mal in den Neo und das Line Up. Shapes werden verglichen, theoretisch besprochen und praktisch getestet, dazu gibt es ein Bier und während den Finals des Crown of the Traun Events brüllen alle die Videowall an - es ist ein Surf Happening. 

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Posium: v.l.n.r: Manuel Burger, Martin Oberleitner, Thomas Schmidsberger. Foto: Maximilian Eisl

Viel mehr ist dem nicht mehr hinzuzufügen. Vielen Dank an die Rivermates um Contest Organisator Maximilian Neuböck, Head Judge Benjamin diQual und die ganze Rivermates Crew! Wir konnten im Rahmen des CoT Events zeigen, daß unser Rapid Surfing Heat und Mainevent Format faire Ergebnisse und eine Top Show liefert. Was aber viel wichtiger ist: Wir wissen jetzt, wie schön Surfen im Herzen des Salzkammerguts sein kann. 

Zu guter Letzt noch einen Blick auf die Ergebnisse des eigentlichen COT Events, denn hier konnte die Münchener Crew punkten. Laura Haustein surft einen hervorragenden 2. Platz ein, Lenni Weinhold wird 3., Flori Kummer 4. Hier die Ergebnisse der Finals:

Frauen:

1. Christina Minimayr

2. Laura Haustein 

3. Inka Minimayr

4. Magdalena Ramsauer

Männer:

1. Maximilian Neuböck

2. Martin Oberleitner

3. Lenni Weinhold

4. Florian Kummer

Die gesamten Ergebnisse findet ihr auf www.rivermates.at. Wir freuen uns auf 2019!

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Wir nennen es Rapid Surfing

River Surfing, Artificial Wave Riding und Stationary Wave Riding haben einen alles umfassenden Namen und sportliches Format erhalten. 

Wir haben mit "Rapid Surfing“ einen Namen und dazu passendes Judging Format geschaffen, das Surfern von künstlichen und stehenden Wellen die Chance bietet, als Sportler erfolgreich und relevant zu sein. 

Die Inspiration der Sportart „Surfen auf künstlichen Wellen“ einen systemübergreifend passenden Namen zu geben, hat uns die prominenteste Stromschnelle der Welt geliefert - der Eisbach. „Rapid“ bezeichnet neben einer Stromschnelle aber noch mehr. Es geht um die Schlagzahl, die Abfolge von Highlights, die Action - eben alles, was eine Sportveranstaltung zu einem erfolgreichen Zuschauer-Event macht.

Mit Rapid Surfing wollen wir allen talentierten landlocked Surfern die Möglichkeit geben als Rapid Surfer zu Champions zu werden. Eine glaubwürdige Wahrnehmung der Rapid Surfer als Wettkampfsportler ist für uns Priorität, um damit der gesamten Szene der landlocked Surfer Aufmerksamkeit und Gehör zu verschaffen - egal auf welchem System und welchem Wasser sie Ihr Surfing entwickelt haben. Wir sind fest davon überzeugt, dass nur durch sportliche Relevanz Kommunen wie Privatunternehmer davon zu überzeugen sind, neue Wellen jeder Art zu schaffen. Das wiederum halten wir zielführend im Bezug auf die Entwicklung von Surfen als Freizeitsport und der Entlastung bestehender Hotspots. 

Um dem Surfing das wir landlocked Surfer machen mit Rapid Surfing einen passenden Namen UND die richtigen Bewertungskriterien zu geben, mussten wir uns erst einmal vom großen Bruder im Meer emanzipieren. Das heißt nicht, dass wir für Rapid Surfing nicht ebenso sauberes und kraftvolles Surfen übers Rail und ordentlich Pop für wichtig halten. 
Aber es ist uns wichtig, uns auf das was wir liefern können - konstante Bedingungen - einzulassen und daraus das Bestmögliche zu machen. 

Egal ob auf natürlichen und künstlichen stationären Wellen‚ oder aber künstlichen laufenden Wellen: Rapid Surfing stellt an Wettkämpfer und Wettkampfrichter die gleichen speziellen Anforderungen. Die Wave Selection als Kriterium entfällt und die Qualität der Welle ist für alle Teilnehmer eines Events identisch. Durch das permanente Vorhandensein einer für alle Surfer gleichen Welle, liegt der Fokus bei der Bewertung / dem Judging eindeutig auf den Boardskills und dem Style des Surfers. Das heißt aber auch, dass die Judging-Kriterien dementsprechend einer Anpassung bedürfen. Kombiniert man das mit einem Wettkampfformat, dass zum Ziel hat das Können der Surfer zu zeigen und die Surfer über einen entsprechend fitten Speaker mit dem Publikum zu verbinden, erhält man einen Event von sportlicher Relevanz und hohem Unterhaltungswert - Rapid Surfing eben. 

Wir sind absolut überzeugt davon, dass wir mit der Idee von Rapid Surfing als eigenständiger Sportart die Bühne schaffen können, auf der sich die vielen unterschiedlichen Interessen der Landlocked Surfszene auf sportlicher Ebene verbinden lassen. Und wir hoffen darauf innerhalb dieser Szene die entsprechende Unterstützung zu finden. 

WaterWorks! arbeitet seit 2017 daran im Sommer 2018 Events für Nachwuchs und Charger auf die Beine zu stellen. Was da dann steht, dazu in den kommenden Wochen mehr. 

Einen Event können wir schon kommunizieren, denn am 30. Juni 2018 findet der IGSM Junior Jam an der Floßlände in München statt. Der Jam ist für Kids bis 14 Jahre, für Essen und Trinken ist gesorgt und tolle Sachpreise gibt es auch. Anmelden kann man sich auf der Seite der IGSM, www.igsm.info

Das WaterWorks! Team, Christian Bach & Quirin Rohleder

 

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